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Eine Radtour durch die Isernhagener Hoch- und Tiefebene

An einem sonnigen Samstag trafen sich 17 Radlerinnen und Radler zu einer Radtour. Wir fuhren über Lahe durch Felder und Wiesen auf schönen Wegen und sanften Steigungen Richtung Isernhagen. Isernhagen ist das älteste Straßendorf Deutschlands. Auf einer rasanten Abfahrt ging es nach Großburgwedel. Ein kleiner Schlenker am Möbelhaus IKEA vorbei und dann vor dem Rossmann-Lagerhaus in die Feldmark. Auf wieder schönen Wegen durch Wald, Wiesen und Felder unserem Ziel, der Gaststätte „Waldkater“ entgegen.

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Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns auf den Rückweg durch den Wietzepark und an der Pferderennbahn vorbei Richtung Bothfeld. Am Blauen See ließen wir den Tag ausklingen.

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Bericht: Jutta Neumann

Fotos:Silke Bierler

Boßeln im Misburger Wald

Endlich konnten wir uns wieder zum Bosseln treffen. Nachdem sich alle ordnungsgemäß eingetragen hatten schlenderten wir zum Startpunkt unserer Bossel Tour. Vier Gruppen unter Leitung von Hans-Jürgen Wilk starteten am Colshornweg zum Wettstreit. Auf dem Asphalt lief die Kugel hervorragend, Erste Tücke war an der Flöthbrücke (Wietzegraben) als die Kugeln ins Wasser trullerten.

Bosseltour 2021

Helmut Henrici fischte sie aber sicher wieder raus, so dass wir weiterspielen konnten. Beim nächsten Abzweig wurde erst einmal eine Erfrischungspause eingelegt. Auf dem Waldweg lief es dann nicht so flott, Wurzeln und Steine durchkreuzten die Bahn und die Kugeln rollten mal rechts und mal links in die Büsche und Brennesseln. Weiter ging es Richtung Königseichen und „Muna“. Die Siedlung „Am Alten Saupark“ war zeitweise ein Munitionsdepot. Wieder am Wietzegraben angelangt schafften es einige sogar die Kugel über die schmale Brücke zu rollen. Allerdings gingen auch zwei baden, allerdings nur kurzfristig.

Nach der zweiten Erfrischungspause verlief die Strecke wieder Richtung Ausgangspunkt. Nach drei Stunden trafen alle durstig und hungrig am Naturfreundehaus ein. Dort erwarteten uns schon Franz Eberstein und Jutta Neumann am Grill mit knackigen Bratwürstchen. Ein Tisch mit leckeren Salaten, die einige Mitglieder zubereitet hatten, war hergerichtet. Kühle Getränke gab es beim Wirt an der Ausgabe. So ließ es sich aushalten!

Die Auswertung durch Hans-Jürgen ergab zwei dritte, eine zweite und eine erste Siegergruppe. Verlierer gab es keine, alle hatten Spaß und Bewegung an der frischen Luft.

Es war wieder mal ein schöner Tag.

Bericht: Dagmar Eberstein

Foto: Silke Bierler

Ein schöner Tag in der Lüneburger Heide

Endlich waren Busfahrten wieder erlaubt. Alle freuten sich auf einen Ausflug in die Lüneburger Heide. Mit dem nötigen Abstand und Mund- und Nasenschutz starteten 35 Vereinsmitglieder mit dem Reisebus. Ziel war der Heideort Schneverdingen. Vom Parkplatz aus spazierten alle gemütlich zum Heidekiosk und dem nahe gelegenen Schafstall. Dort erwartete uns der Schäfer zum Heidschnuckenaustrieb. Er öffnete den Stall und das Gatter und die Schafe strömten ins Freie. Man sah, dass sie sich wohl fühlten, denn sie fingen sofort an zu grasen und trotteten langsam in die Landschaft. Wir gingen zurück zum Heidekiosk. Dort warteten schon zwei Pferdekutschen auf dieGruppe. Eine 90-minütige Tour durch den Natur-park Lüneburger Heide lag vor uns Die riesigen Heideflächen wurden durch die Sonne richtig zum Leuchten gebracht. Es war ein wunderschöner Anblick. Die Kutscherinnen erzählten einiges über die Pflege der Heideflächen durch die Heidschnuckenherden. Da es nicht mehr so viele Herden gibt müssen einige Flächen maschinell gemäht werden, da sie sonst verholzen. Die Pferde muss-ten ziemlich ackern auf den teilweise aufgewühlten Wegen. Am Ende waren wir ganz schön durchgeschüttelt. Die Fahrt endete am „Schaf-stall“. In dem rustikalen Restaurant war schon alles für das Mittages-sen vorbereitet. Nach dem leckeren Essen war noch genügend Zeit im nahen Heidepark zu spazieren, ehe uns eine Gästeführerin am Bus erwartete. Sie erklärte uns den „Heidegarten“ am Höpen, in dem 130 verschiedene Heidesortenangepflanzt sind, die das ganze Jahr über blühen. Die beste Übersicht hatte man voneinem Aussichtsturm. Anschließend folgte eine Rundfahrt mit dem Reisebus durch Schneverdingen, vorbeian einer riesigen Sonnenuhr und dem Heimatmuseum „De Theeshof“ mit Reedgedeckten Bauernhäusern. Außerdem passierten wir die Schneverdinger Eine-Welt-Kirche. Sie wurde im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2000 in einer Brettstapeltechnik ganz aus Holz errichtet.

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 Vor dem Rathaus am Stadtbrunnen endete die Führung. Der sehenswerteSkulpturenbrunnen stellt mit seinen Figuren die heimische Märchen- und Sagenweltdar. Zwei große Riesen stehen sich Steine schmeißend gegenüber, ein Räuberentführt ein Mädchen und ein Teufel schleppt eine Alte in seiner Kiepe umher.

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Das Kaffeetrinken mit Hindernissen konnten wir auch noch genießen, ehe dieRückfahrt angetreten wurde. Ein schöner erlebnisreicher Tag klang aus.

gez. Dagmar Eberstein
Fotos: Franz Eberstein