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Ancampen der Campinggruppe im Emsland

Anfang Mai diesen Jahres trafen sich die Campingfreunde der NaturFreunde Misburg zum traditionellen Ancampen. Hanni und Günter Förster sowie Dagmar und Franz Eberstein hatten diesmal in das Emsland eingeladen und ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. 8 Paare trafen rechtzeitig auf dem mehrfach ausgezeichneten Campingplatz Hümmlinger Land ein. Dieser schöne 4-Sterne-Platz liegt inmitten des Naturparks Hümmling am Ortsrand zu Werlte. Der erste Nachmittag konnte bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen vor den Campingfahrzeugen verbracht werden.

Abends konnte aufgrund der noch recht gewöhnungsbedürftigen Temperaturen ein uns zur Verfügung gestellter gemütlicher Aufenthaltsraum genutzt werden.

Der Donnerstag wurde für notwendige Einkäufe und andere Besorgungen genutzt. Nachmittags erforschte die Gruppe den neuen Barfußpfad, der nicht nur den Füßen sondern auch der Seele gut tun soll. Zum Abschluss dieses Tages wurde ein griechisches Restaurant besucht und man ließ sich die leckeren Gerichte munden.

Am Freitag stand ein kulturelles Highlight auf dem Programm, der Besuch von Schloss Clemenswerth in Sögel. Dieses Jagdschloss wurde in den Jahren 1737 – 1747 nach Plänen des bekannten Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun errichtet. Bauherr war der aus dem Hause Wittelsbach stammende Kurfürst und Erzbischof von Köln, Clemens August. Das Schloss ist eines der sehenswertesten sehenswertesten Kulturdenkmäler Norddeutschlands und die einzig erhaltene Alleesternanlage weltweit. Seit 1972 ist das Schloss als Museum der Öffentlichkeit zugänglich.  Das Jagdschloss ist umringt von acht Pavillons in denen verschiedene Ausstellungen zu sehen sind.

Nach Vorführung eines Filmes über die Geschichte bekam man anschließend bei einer kurzen Führung durch das Hauptschloss einen Einblick in das fürstliche Wohnen im 18.Jahrhundert.

Nach Rückkehr wurde traditionell gegrillt und man saß noch lange in gemütlicher Runde beisammen.

Am Sonnabend ging es dann zum Niedersächsischen Freilichtmuseum, zum Museumsdorf Cloppenburg, eines der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands. Auf anschauliche Weise wird auf großer aber erlaufbarer Fläche das Landleben von früher dargestellt und näher gebracht, so dass sich gut nachvollziehen lässt wie es „früher“ vor gar nicht mal allzu langer Zeit mal war. Über das Gelände führt ein gut ausgeschilderter Rundweg. Alle Anlagen sind mit Schildern beschriftet und das Gelände ist sehr gepflegt und sauber.

Das Museum hat vor allem die Aufgabe, die ländlichen Baudenkmäler und die Alltagskultur des Bundeslandes Niedersachsen zu erforschen und in Beispielen originalgetreu zu dokumentieren.

Am Sonntag wurden die Vorbereitungen für die Heimfahrt getroffen und es ging, begleitet von kräftigen Hagelschauern zurück zu den Heimatorten. Alle waren sich einig, dass man wieder ein schönes Wochenende erlebt hat und den Organisatoren Dank gebührt.

Wanderung rund um den Altwarmbüchener See

An einem Sonntagvormittag im Januar führte die erste Wanderung des neuen Jahres traditionell wieder zum Altwarmbüchener See. Bei Sonnenschein und winterlichen Temperaturen nahmen einige unermüdliche Wanderfreundinnen und Wanderfreunde der NaturFreunde Misburg an dieser Wanderung teil. Nach einem kurzen Anmarsch durch den Misburger Wald und Überquerung der Autobahn erreichte man bald den Altwarmbüchener See. Hier beginnt der 4 km lange Rundweg, auf dem man die Natur und die Ruhe genießen kann. Der See entstand durch den Bau der Moorautobahn zwischen den Jahren 1978 bis 1981 und wird augenzwinkernd die „Riviera von Hannover“ genannt. In der Mitte des Sees befindet sich eine sichelförmige Insel, die Vogelinsel. Sie steht unter Naturschutz damit hier verschieden Vogelarten in aller Ruhe brüten können.

Ein logistischer Stopp durfte natürlich auch nicht fehlen. Warme Getränke und ein kleiner Imbiss trugen dazu bei den Rest der Wanderung anzugehen.

 

Nach knapp 3 Stunden und insgesamt 9 km kam die Gruppe wieder im Naturfreundehaus an. Dort genoss man dann noch einen zünftigen Eintopf und ließ die Wanderung ausklingen.

Bericht und Foto: Franz Eberstein