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Naturfreunde-Campinggruppe in Bad Bodenteich

Anfang Oktober diesen Jahres trafen sich die Campingfreunde der NaturFreunde Misburg zum traditionellen Ancampen. Heike und Klaus-Dieter Schmelzer hatten diesmal in die Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen eingeladen und ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. 8 Paare trafen rechtzeitig auf dem Campingplatz & Mobilheimpark Bad Bodenteich ein. Der erste Nachmittag am Freitag konnte bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen vor den Campingfahrzeugen bei Sonnenschein und teilweise kräftigem Wind verbracht werden.

Zum Abschluss dieses Tages wurde ein griechisches Restaurant besucht und man ließ sich die leckeren Gerichte munden.

Am Sonnabend war eine Führung auf der historischen Burganlage und in dem Ort angesagt. Die Führung übernahm „Werner von Bodendike“, natürlich in historischer Tracht. Nachdem alle den Met gekostet hatten wurden die Anwesenden über die Geschichte der Burg und des Ortes informiert.

 Die Burg Bodenteich wurde um 1250 als Wasserburg der Ritter von Bodendike errichtet. Der teilweise noch erhaltene Bergfried aus dem 14./15. Jahrhundert (Mauerstärke 3,50 m) ist heute mit einer Glaskuppel versehen und dient als Aussichtspunkt. Ferner finden Besucher dort eine Ausstellung zur Waffen- und Wehrtechnik im Mittelalter sowie Informationen zur Astronomie im Mittelalter.

Im alten Amtshaus, dem Hauptgebäude befindet sich das "Burgmuseum", das u.a. archäologische Ausgrabungen, Informationen zur Geschichte von Burg, Amt und Flecken Bodenteich sowie weitere Schätze der Region präsentiert.

Die Burg Bodenteich ist Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen wie Schützenfest, Robin-Hood-Turnier, Kreativkurse, Weihnachtsmarkt, Burgkonzerte, "Sonderausstellungen" sowie Burgtage mit Aktivitäten zu "Mittelalter und mehr" im rekonstruierten Backhaus und großes Burgspektakel mit mittelalterlichem Markt.

Das Burgmuseum im Obergeschoss des Haupthauses präsentiert  u.a. eine „Schuhmacherwerkstatt“ und das „Leineweberhandwerk“. Weitere Abteilungen gehen u.a. auf das Rittergeschlecht von Bodendieck, das Amt Bodenteich, Grabungsfunde auf Burg Bodenteich sowie Urnen- und steinzeitlichen Funde aus der Region ein.

 

Nach dieser interessanten Führung kehrten die Teilnehmer*innen in das Café Schweden Hüüs ein und genossen dort den hausgemachten Kuchen. In Schweden wird dies "mysig" – die typisch schwedische Gemütlichkeit genannt.

Die Gruppe kehrte voller Eindrücke zurück und bereitete den Tagesabschluss vor. Am Abend wurde traditionell gegrillt und man saß noch lange in gemütlicher Runde im Freien beisammen.

Alle Teilnehmer*innen waren sich einig, dass man wieder ein schönes Wochenende erlebt hat und Heike und Dieter entsprechend Dank gebührt.

Als Termin für das Ancampen im Jahr 2022 wird das Wochenende am 6. bis 8. Mai 2022 vorgeschlagen; Ziel wird rechtzeitig bekanntgegeben.

freb

Eine Radtour durch die Isernhagener Hoch- und Tiefebene

An einem sonnigen Samstag trafen sich 17 Radlerinnen und Radler zu einer Radtour. Wir fuhren über Lahe durch Felder und Wiesen auf schönen Wegen und sanften Steigungen Richtung Isernhagen. Isernhagen ist das älteste Straßendorf Deutschlands. Auf einer rasanten Abfahrt ging es nach Großburgwedel. Ein kleiner Schlenker am Möbelhaus IKEA vorbei und dann vor dem Rossmann-Lagerhaus in die Feldmark. Auf wieder schönen Wegen durch Wald, Wiesen und Felder unserem Ziel, der Gaststätte „Waldkater“ entgegen.

Radtour 2021 08 001

Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns auf den Rückweg durch den Wietzepark und an der Pferderennbahn vorbei Richtung Bothfeld. Am Blauen See ließen wir den Tag ausklingen.

Radtour 2021 08 002

Bericht: Jutta Neumann

Fotos:Silke Bierler

Boßeln im Misburger Wald

Endlich konnten wir uns wieder zum Bosseln treffen. Nachdem sich alle ordnungsgemäß eingetragen hatten schlenderten wir zum Startpunkt unserer Bossel Tour. Vier Gruppen unter Leitung von Hans-Jürgen Wilk starteten am Colshornweg zum Wettstreit. Auf dem Asphalt lief die Kugel hervorragend, Erste Tücke war an der Flöthbrücke (Wietzegraben) als die Kugeln ins Wasser trullerten.

Bosseltour 2021

Helmut Henrici fischte sie aber sicher wieder raus, so dass wir weiterspielen konnten. Beim nächsten Abzweig wurde erst einmal eine Erfrischungspause eingelegt. Auf dem Waldweg lief es dann nicht so flott, Wurzeln und Steine durchkreuzten die Bahn und die Kugeln rollten mal rechts und mal links in die Büsche und Brennesseln. Weiter ging es Richtung Königseichen und „Muna“. Die Siedlung „Am Alten Saupark“ war zeitweise ein Munitionsdepot. Wieder am Wietzegraben angelangt schafften es einige sogar die Kugel über die schmale Brücke zu rollen. Allerdings gingen auch zwei baden, allerdings nur kurzfristig.

Nach der zweiten Erfrischungspause verlief die Strecke wieder Richtung Ausgangspunkt. Nach drei Stunden trafen alle durstig und hungrig am Naturfreundehaus ein. Dort erwarteten uns schon Franz Eberstein und Jutta Neumann am Grill mit knackigen Bratwürstchen. Ein Tisch mit leckeren Salaten, die einige Mitglieder zubereitet hatten, war hergerichtet. Kühle Getränke gab es beim Wirt an der Ausgabe. So ließ es sich aushalten!

Die Auswertung durch Hans-Jürgen ergab zwei dritte, eine zweite und eine erste Siegergruppe. Verlierer gab es keine, alle hatten Spaß und Bewegung an der frischen Luft.

Es war wieder mal ein schöner Tag.

Bericht: Dagmar Eberstein

Foto: Silke Bierler