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Ein schöner Tag in der Lüneburger Heide

Endlich waren Busfahrten wieder erlaubt. Alle freuten sich auf einen Ausflug in die Lüneburger Heide. Mit dem nötigen Abstand und Mund- und Nasenschutz starteten 35 Vereinsmitglieder mit dem Reisebus. Ziel war der Heideort Schneverdingen. Vom Parkplatz aus spazierten alle gemütlich zum Heidekiosk und dem nahe gelegenen Schafstall. Dort erwartete uns der Schäfer zum Heidschnuckenaustrieb. Er öffnete den Stall und das Gatter und die Schafe strömten ins Freie. Man sah, dass sie sich wohl fühlten, denn sie fingen sofort an zu grasen und trotteten langsam in die Landschaft. Wir gingen zurück zum Heidekiosk. Dort warteten schon zwei Pferdekutschen auf dieGruppe. Eine 90-minütige Tour durch den Natur-park Lüneburger Heide lag vor uns Die riesigen Heideflächen wurden durch die Sonne richtig zum Leuchten gebracht. Es war ein wunderschöner Anblick. Die Kutscherinnen erzählten einiges über die Pflege der Heideflächen durch die Heidschnuckenherden. Da es nicht mehr so viele Herden gibt müssen einige Flächen maschinell gemäht werden, da sie sonst verholzen. Die Pferde muss-ten ziemlich ackern auf den teilweise aufgewühlten Wegen. Am Ende waren wir ganz schön durchgeschüttelt. Die Fahrt endete am „Schaf-stall“. In dem rustikalen Restaurant war schon alles für das Mittages-sen vorbereitet. Nach dem leckeren Essen war noch genügend Zeit im nahen Heidepark zu spazieren, ehe uns eine Gästeführerin am Bus erwartete. Sie erklärte uns den „Heidegarten“ am Höpen, in dem 130 verschiedene Heidesortenangepflanzt sind, die das ganze Jahr über blühen. Die beste Übersicht hatte man voneinem Aussichtsturm. Anschließend folgte eine Rundfahrt mit dem Reisebus durch Schneverdingen, vorbeian einer riesigen Sonnenuhr und dem Heimatmuseum „De Theeshof“ mit Reedgedeckten Bauernhäusern. Außerdem passierten wir die Schneverdinger Eine-Welt-Kirche. Sie wurde im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2000 in einer Brettstapeltechnik ganz aus Holz errichtet.

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 Vor dem Rathaus am Stadtbrunnen endete die Führung. Der sehenswerteSkulpturenbrunnen stellt mit seinen Figuren die heimische Märchen- und Sagenweltdar. Zwei große Riesen stehen sich Steine schmeißend gegenüber, ein Räuberentführt ein Mädchen und ein Teufel schleppt eine Alte in seiner Kiepe umher.

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Das Kaffeetrinken mit Hindernissen konnten wir auch noch genießen, ehe dieRückfahrt angetreten wurde. Ein schöner erlebnisreicher Tag klang aus.

gez. Dagmar Eberstein
Fotos: Franz Eberstein

 

Naturfreunde-Campinggruppe in der Elbtalaue

Das traditionelle Abcampen der Campinggruppe der Naturfreunde fand an der Elbe in auf dem KNAUS- Campingplatz „Elbtalaue“ bei Bleckede im UNESCO Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue statt.

Die Anreise erfolgte bereits am Mittwoch obwohl das eigentliche Programm erst am Freitag begann. Nach dem der größte Teil der Anwesenden mit den Vorbereitungen abgeschlossen hatte kam man in gemütlicher Runde bei teils sonnigem Wetter zusammen. Den Abend gestaltete dann jeder nach seinen eigenen Wünschen.

Am Donnerstag war noch die Anreise der letzten Teilnehmer, so dass am Nachmittag die Gruppe von 13 Personen im Aufenthaltsraum des Campingplatzes Heikes leckeren selbstgebackenen Kuchen verzehren konnte. Am Abend hieß es dann auf zum Haxenessen im Bleckeder Brauhaus. Bei selbstgebrautem Bier und knuspriger Haxe genoss man den Abend.

Da das Wetter am Freitag nicht zur geplanten Draisinentour einlud, wurde kurzerhand umdisponiert und dieses Ereignis auf Sonnabend verlegt. Nach einem kurzen Spaziergang an die Elbe und Sammeln von essbaren Pilzen, wurden diese dann anschließend schmackhaft zubereitet und verzehrt. Alle haben das überlebt! Den Nachmittag und Abend verbrachte dann wegen Dauerregens jeder in seinem Bereich.

Am Sonnabend war das Wetter vielversprechend und die Sonne schien den ganzen Tag, so dass die Draisinentour stattfinden konnte. Bei der Fahrt mit einer nur durch Muskelkraft angetriebenen Draisine gleitet man auf stillgelegten Gleisen einer ehemaligen Werksbahn durch idyllische Wälder, Wiesen und Felder und erlebt die Natur so intensiv wie selten zuvor. Es ging ca. 6 km durch Wald und Wiesen zu einer kurzen Einkehr im Café Waldfrieden.

Zurück ging es mit der Draisine zum Ausgangspunkt mit einem kurzen Abstecher an den Elbestrand bei Alt-Garge. Am späten Nachmittag war dann das traditionelle Grillen angesagt. Bei Grillwürstchen und Steaks sowie selbstgemachten Salaten ließen wir es uns schmecken und den Tag langsam ausklingen.

Im Laufe des Vormittags trat man zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken die Rückfahrt an. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass man wieder ein schönes langes Wochenende erlebt hat.

Gleichzeitig wurde ein Termin für das Ancampen 2020 festgelegt, es soll am letzten Wochenende im April stattfinden und von Heike und Klaus-Dieter Schmelzer vorbereitet werden.

Bericht und Fotos: Franz Eberstein

 

 

Ancampen der Campinggruppe im Emsland

Anfang Mai diesen Jahres trafen sich die Campingfreunde der NaturFreunde Misburg zum traditionellen Ancampen. Hanni und Günter Förster sowie Dagmar und Franz Eberstein hatten diesmal in das Emsland eingeladen und ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. 8 Paare trafen rechtzeitig auf dem mehrfach ausgezeichneten Campingplatz Hümmlinger Land ein. Dieser schöne 4-Sterne-Platz liegt inmitten des Naturparks Hümmling am Ortsrand zu Werlte. Der erste Nachmittag konnte bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen vor den Campingfahrzeugen verbracht werden.

Abends konnte aufgrund der noch recht gewöhnungsbedürftigen Temperaturen ein uns zur Verfügung gestellter gemütlicher Aufenthaltsraum genutzt werden.

Der Donnerstag wurde für notwendige Einkäufe und andere Besorgungen genutzt. Nachmittags erforschte die Gruppe den neuen Barfußpfad, der nicht nur den Füßen sondern auch der Seele gut tun soll. Zum Abschluss dieses Tages wurde ein griechisches Restaurant besucht und man ließ sich die leckeren Gerichte munden.

Am Freitag stand ein kulturelles Highlight auf dem Programm, der Besuch von Schloss Clemenswerth in Sögel. Dieses Jagdschloss wurde in den Jahren 1737 – 1747 nach Plänen des bekannten Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun errichtet. Bauherr war der aus dem Hause Wittelsbach stammende Kurfürst und Erzbischof von Köln, Clemens August. Das Schloss ist eines der sehenswertesten sehenswertesten Kulturdenkmäler Norddeutschlands und die einzig erhaltene Alleesternanlage weltweit. Seit 1972 ist das Schloss als Museum der Öffentlichkeit zugänglich.  Das Jagdschloss ist umringt von acht Pavillons in denen verschiedene Ausstellungen zu sehen sind.

Nach Vorführung eines Filmes über die Geschichte bekam man anschließend bei einer kurzen Führung durch das Hauptschloss einen Einblick in das fürstliche Wohnen im 18.Jahrhundert.

Nach Rückkehr wurde traditionell gegrillt und man saß noch lange in gemütlicher Runde beisammen.

Am Sonnabend ging es dann zum Niedersächsischen Freilichtmuseum, zum Museumsdorf Cloppenburg, eines der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands. Auf anschauliche Weise wird auf großer aber erlaufbarer Fläche das Landleben von früher dargestellt und näher gebracht, so dass sich gut nachvollziehen lässt wie es „früher“ vor gar nicht mal allzu langer Zeit mal war. Über das Gelände führt ein gut ausgeschilderter Rundweg. Alle Anlagen sind mit Schildern beschriftet und das Gelände ist sehr gepflegt und sauber.

Das Museum hat vor allem die Aufgabe, die ländlichen Baudenkmäler und die Alltagskultur des Bundeslandes Niedersachsen zu erforschen und in Beispielen originalgetreu zu dokumentieren.

Am Sonntag wurden die Vorbereitungen für die Heimfahrt getroffen und es ging, begleitet von kräftigen Hagelschauern zurück zu den Heimatorten. Alle waren sich einig, dass man wieder ein schönes Wochenende erlebt hat und den Organisatoren Dank gebührt.