S A T Z U N G
der NaturFreunde Misburg e.V.
vom 19. Februar 2005, geändert am 19.03.2016



Artikel 1     Name und Grundlagen

1.    Der Verein führt den Namen NaturFreunde Deutschlands, Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus,     Sport und Kultur, Ortsgruppe Misburg e.V..
    Kurzbezeichnung: NaturFreunde Misburg e.V..

2.    Er bekennt sich zu einer demokratischen und sozialistischen Gesellschaftsordnung, ist aktiv im     Natur-     und Um-weltschutz und setzt sich für den ökologischen Umbau der Industriegesellschaft ein.

3.    Der Verein bekennt sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Er ist pateipolitisch und     religiös unabhängig.

4.    Der Verein ist Mitglied der NaturFreunde Deutschlands, Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus,     Sport und Kultur, Landesverband Niedersachsen e.V. (NaturFreunde Niedersachsen) und über diese     Mitgliedschaft Mitglied der NaturFreunde Deutschlands e.V. sowie der NaturFreunde Internationale     (NFI). Er verpflichtet sich die Satzung der NaturFreunde Deutschlands e.V. und des Landesverbandes     Niedersachsen e.V. als rechtverbindlich anzuerkennen und die jeweils vom Bundeskongress und der     Landesversammlung genehmigten Richtlinien und deren Beschlüsse anzuerken-nen und zu vollziehen.


Artikel 2    Zweck des Vereins

Der Zweck des Vereines ist:

-    den Natur- und Umweltschutz zu fördern
-    die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten und zu verbessern
-    soziale und ökologische Verantwortung einzelner in Arbeit und Freizeit, in Herstellung und Verbrauch zu     entwickeln
-    Interesse an der Natur zu wecken
-    naturkundliches und ökologisches Wissen zu vermitteln
-    Verständnis für das Wesen und Demokratie zu wecken und demokratische Verhaltensweisen zu fördern,     faschistischen Tendenzen ist aktiv entgegenzuwirken
-    Friedensbemühungen und Abrüstung unterstützen
-    umwelt- und sozialverträgliches Wandern und Reisen und sportliche Betätigung zu fördern
-    Jugend-, Erwachsenen- und Familienbildung sowie Jugend- und Altenhilfe zu fördern, Kinder- und     Jugend-gruppenarbeit zu unterstützen.
-    Maßnahmen nach den Weiterbildungsgesetzen durchzuführen.


Artikel 3    Tätigkeiten

1.    Alle Vereinstätigkeiten haben die demokratischen, umwelt- und sozialverträglichen Zielsetzungen des     Vereins im Sinne des Artikels 2 zur Voraussetzung.

2.    Der Vereinszweck soll erreicht werden insbesondere durch:
-    Zusammenarbeit mit Organisationen der Arbeiterbewegung sowie mit Wander-, Bergsteiger-, Naturkun-    de-, Um-weltschutz- und Sportverbänden sowie mit Jugendverbänden. Grundlage der Zusammenarbeit ist     das Bekenntnis zu Demokratie und Völkerverständigung.
-    Pflege des Wanderns und des Sports, z.B. durch Bergsteigen, Reisen, Touristik und Camping, Winter-    sport, Wassersport und Radfahren.
-    Förderung der musischen und kulturellen Betätigung, z.B. auf den Gebieten bildende Kunst, Literatur,     Theater, Film und Video, Foto, Musik und Tanz.
-    Anlage von Sammlungen und Büchereien, Herausgabe von Zeitschriften und Druckwerken, Veranstaltun-    gen und Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen oder ähnlichem.
-    Hinführen der Mitglieder zu verantwortungsbewussten Staatsbürgern/ rinnen durch Kinder-, Jugend- und     Erwachsenenbildungsmaßnahmen. Beschäftigung mit Fragen der ökologischen, geschichtlichen und     gesell-schaftlichen Zusammenhänge.
-    Kinder- und Jugenderholung, Familien- und Altenhilfe.
-    Erwerb, Bau, Verwaltung und Betreuung von Wanderheimen, Ferienheimen, Bildungsstätten, Jugendher-    bergen und Zeltplätzen. Diese Einrichtungen des Vereins stehen allen Mitgliedern und Nichtmitgliedern,     vorranging Jugendlichen, Kindern und Familien zur Verfügung.
-    Anlage und Markierung von Wanderwegen.


Artikel 4    Gemeinnützigkeit

1.    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes     „steuerbe-günstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

2.    Er ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.    Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder     erhalten keine Zuwendungen des Vereins.

4.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unver-    hältnis-mäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

5.    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermö-    gen an den Touristenverein „Die Naturfreunde“, Verband für Umweltschutz, Touristik und Kultur,     Landesverband Niedersachsen e. V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im     Sinne des Artikels 2 dieser Satzung zu verwenden hat.


Artikel 5    Referate und Fachgruppen

1.    Für die Aufgaben des Vereins können Bezirke, Fachgruppen und Referate gebildet werden. Diese sind     vereins-rechtlich unselbständige Gliederungen des Vereins.

2.    Ihre Tätigkeit wird bestimmt von dieser Satzung und den „Richtlinien für Fachgruppen und Referate“.

3.    Die „Richtlinien für Fachgruppen und Referate“ werden vom Bundeskongress beschlossen. Diese     Bundes-richtlinien finden ihre Anwendung in der Ortsgruppe. Darüber hinausgehende Änderungen werden     von der Jahres-hauptversammlung beschlossen.


Artikel 6    Hausbetreuungs-, Hausbewirtschaftungs- und Hausverwaltungsvereine

Zur Durchführung der Satzungszwecke kann die Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung der Naturfreundehäuser im Wege eines Pachtvertrages auf selbständige Hausbetreuungs-, Hausbewirtschaftungs- oder Hausverwaltungsvereine übertra-gen werden. Für die Tätigkeit dieser Vereine gelten die Artikel 1-4 dieser Satzung.


Artikel 7    Kindergruppen und Naturfreundejugend

1.    Der Verein sieht es als eine der wesentlichen Aufgaben an, Kinder und Jugendliche für die Ziele der     Natur-freundeorganisationen zu gewinnen. Deshalb sind die Kinder und Jugendlichen in eigenen Gruppen     zusammengefasst, damit sie sich in der ihnen angemessenen Form entwickeln und entfalten können.

2.    Die Kindergruppen des Vereins sind zusammengefasst unter der Bezeichnung „Naturfreunde-Kinder-    gruppe“. Ihre Tätigkeit wird bestimmt von dieser Satzung und den „Richtlinien für die Naturfreunde-    Kindergruppen“.

3.    Die Jugendgruppen des Vereins sind zusammengefasst unter der Bezeichnung „Naturfreundejugend     Deutsch-lands, Ortsgruppe Misburg“. Ihre Tätigkeit wird bestimmt von dieser Satzung und den „Richtlinien     für die Natur-freundejugend Deutschlands“.

4.    Die „Richtlinien für die Naturfreunde-Kindergruppen“ bzw. die „Richtlinien für die Naturfreundejugend     Deutsch-lands“ werden von der Bundeskinderkonferenz/Bundesjugendkonferenz beschlossen. Sie     bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Bestätigung durch den Bundeskongress.

5.    Die Naturfreunde-Kindergruppen, Ortsgruppe Misburg, und die Naturfreundejugend Deutschlands,     Ortsgruppe Misburg, sind Gliederungen des Vereins. Sie bestimmen ihre Arbeit – ihren Aufgaben     entsprechend – selbst. Die Aufgaben und Tätigkeiten ergeben sich aus dieser Satzung, den „Richtlinien     für die Naturfreunde-Kindergruppen“ und den „Richt-linien für die Naturfreundejugend Deutschlands“. Sie     entscheiden auch über die Verwendung die ihnen zufließenden Mittel in eigener Zuständigkeit.

6.    Über die Jugendkasse ist eine Jahresrechnung zu erstellen. Die Kassenführung unterliegt der Prüfung     durch die Revision des Vereins.


Artikel 8    Mitgliedschaft, Aufnahme-Austritt-Ausschluss

1.    Mitglied des Vereins kann werden, wer diese Satzung und die Beschlüsse des Vereins anerkennt. Eine     Mitglied-schaft vor Vollendung des 6. Lebensjahres ist nicht möglich.

2.    Der Beitritt zum Verein ist schriftlich zu erklären und an den Vorstand der Ortsgruppe zu richten. Die     Aufnahme kann ohne Angabe eines Grundes verweigert werden.

3.    Der Austritt aus der Ortsgruppe ist nur zum Jahresende möglich und ist bis zum 30.06. schriftlich dem     Vorstand zu erklären.

4.    Mitglieder, die dem Zweck und Ansehen des Vereins zuwiderhandeln oder die gültigen Satzungen     verletzen, können durch den erweiterten Vorstand der Ortsgruppe ausgeschlossen werden. Über den     Ausschluss entscheidet der erweiterte Vorstand in einer ordnungsgemäß einberufenen Sitzung mit     einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Das betreffende Mitglied ist von dem gefassten     Beschluss schriftlich zu verständigen.

5.    Gegen diesen Beschluss kann das betroffene Mitglied innerhalb einer Frist von vier Wochen Einspruch     beim zu-ständigen Schiedsgericht einlegen. Das weitere Verfahren regelt die Bundesschiedsordnung.

6.    Das ausgeschiedene Mitglied darf keine Rechtshandlung im Namen des Vereins vornehmen, sowie den     Namen und die Symbole des Vereins tragen. Im Falle des Einspruchs ruhen die Mitgliedsrechte.

7.    Der Verlust der Mitgliedschaft berührt nicht die Verpflichtung zur Zahlung der fälligen Beiträge bis zum     Ende des laufenden Geschäftsjahres.


Artikel 9    Rechte, Pflichten

1.    Die Mitglieder haben Anspruch auf Vertretung ihrer Interessen innerhalb der Gesamtorganisation und     nach au-ßen.

2.    Jedes Mitglied hat vom Tage seiner Aufnahme an das Recht, an den Versammlungen, Wanderungen und     Zusammenkünften der Ortsgruppe teilzunehmen.

3.    Jedes Mitglied kann, sofern es das 16. Lebensjahr vollendet hat, wählen sowie das Stimmrecht in allen     Versamm-lungen der Ortsgruppe ausüben. Das Stimmrecht der Kinder und Jugendlichen auf ihren eige    nen Versammlungen bleibt hiervon unberührt.


Artikel 10    Finanzierung

1.    Die Finanzierung der Arbeit erfolgt durch Einnahmen aus:
    -    Beiträgen
    -    Spenden
    -    eigenen Veranstaltungen
    -    Vermietung und Verpachtung
    -    Zuschüssen.

2.    Über die Höhe des Beitrages entscheidet die Jahreshauptversammlung.
    Der Jahresbeitrag ist bis zum 31.03. eines jeden Jahres zu entrichten.


3.    Erforderlichenfalls kann die Jahreshauptversammlung beschließen, außerordentliche Beiträge in     bestimm-ten Zeitabständen zu erheben. In besonderen Fällen kann Mitgliedern auf ihren Antrag vom     Vorstand die Beitragszah-lung ermäßigt werden.

4.    Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb wird nicht unterhalten.

5.    Über die Einnahmen und Ausgaben ist jährlich ein Haushaltsplan aufzustellen und eine Jahresrechnung     vorzule-gen.


Artikel 11    Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
1.    die Jahreshauptversammlung
2.    der Vorstand
3.    der erweiterte Vorstand
4.    die Revision.


Artikel 12    Jahreshauptversammlung

1.    Die ordentliche Jahreshauptversammlung findet alljährlich im ersten Viertel des Jahres statt; eine     außeror-dentliche auf Beschluss des Vorstandes, der Revision oder eines von einem Drittel der Mitglieder     unterschriebenen Antrages, innerhalb einer Frist von sechs Wochen.

2.    Die Jahreshauptversammlung wird vom Vorstand mindestens vier Wochen vorher unter Angabe des     Ortes, der Zeit und der Tagesordnung schriftlich einberufen. Sie ist beschlussfähig, wenn ein Viertel der     Mitglieder anwesend sind. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist die nächste binnen 14 Tagen mit der     gleichen Tagesordnung einzuberufende Jah-reshauptversammlung an keine Mitgliederzahl gebunden.

3.    Den Vorsitz führt der Vorsitzende oder ein von der Versammlung gewählter Versammlungsleiter.

4.    Die Jahreshauptversammlung entscheidet über:
    a)    den Jahresbericht und die Rechnung für das ablaufende Jahr,
    b)    die Entlastung des Vorstandes,
    c)    die vorliegenden Anträge und die Höhe des Jahresbeitrages,
    d)    die Wahl des Vorstandes, der Revision, des Schiedsgerichts und der Referenten,
    e)    die Bestätigung der Jugendgruppenleiter, Kindergruppenleiter und der Fachgruppenleiter,
    f)    Satzungsänderungen und Auflösung der Ortsgruppe.

5.    Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, sofern diese Satzung nichts anderes vorschreibt.     Über alle Beschlüsse der Jahreshauptversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von zwei     Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.

6.    Gewählt und bestätigt werden können nur Personen, die mindestens ein Jahr aktiv dem Verein angehör-    ten und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wird einem Jugendgruppenleiter, einem Kindergruppenleiter     oder Fachgruppen-leiter die Bestätigung nach Ziff. 4 Buchstabe e) versagt, so ruht seine Funktion. Die     Aufgaben werden von einem Stell-vertreter wahrgenommen.


Artikel 13    Vorstand

1.        Der Vorstand der Ortsgruppe besteht aus dem Vorsitzenden, dem Geschäftsführer, dem Hausreferen-    ten und dem Schriftführer.
    
2.    Der Vorstand wird auf unbestimmte Zeit gewählt. Bei Abgängen hat der Vorstand das Recht, sich selbst     bis zur nächsten Jahreshauptversammlung zu ergänzen. Die Abgänger haben die Pflicht, ihre Geschäfts-    unterlagen dem verbleibenden Vorstand zurückzugeben.

3.    Vorstand im Sinne von § 26 Bürgerliches Gesetzbuch sind der Vorsitzende, der Geschäftsführer, der     Hausrefe-rent und der Schriftführer. Jeweils zwei dieser Personen vertreten den Verein gemeinsam.

4.    Alle durch diese Satzung nicht der Jahreshauptversammlung und dem erweiterten Vorstand vorbehalte-    nen Ange-legenheiten obliegen dem Vorstand.

5.    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist und alle Mitglieder von     dem Statt-finden der Sitzung unterrichtet sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

6.    Für ein Verschulden der Vorstandsmitglieder bei der Ausführung der ihnen obliegenden Verrichtungen     haftet der Verein ausschließlich. Im Innenverhältnis stellt der Verein die Vorstandsmitglieder von der     Haftung gegenüber Dritten frei. Ausgenommen ist die Haftung für die ein Erlass im Voraus ausgeschlossen ist, sowie die Fälle des Vorsatzes und der groben Fahrlässigkeit.




Artikel 14    Erweiterter Vorstand

1.    Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand, den Vertretern der Fach- und Neigungsgruppen, den     Referen-ten, den Jugend- und Kindergruppenleitern.

2.    Zur Betreuung der Mitglieder und zur Gewährleistung einer einwandfreien Führung der Ortsgruppe, hat     sich der erweiterte Vorstand eine Geschäftsordnung zu geben.

3.    Der erweiterte Vorstand hat die Aufgabe, die Arbeit der Fach- und Neigungsgruppen sowie der Referate     zu koordi-nieren.

4.    Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist und alle     Mitglieder vom Stattfinden der Sitzung unterrichtet sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit ge-    fasst.


Artikel 15    Verwaltung des Vermögens

1.    Die Ortsgruppe verwaltet ihr Vermögen selbst, ebenso die Einnahmen. Der Vorstand hat auf besonderes     Verlangen, unbedingt am Ende eines jeden Geschäftsjahres, an die Jahreshauptversammlung einen     Tätigkeitsbericht und Kas-senbericht zu erstatten.

2.    Der Ortsgruppe gehörende Grundstücke, Häuser, Schutzhütten und Ferienheime dienen den Bestrebun-    gen der Naturfreundebewegung und dürfen nur mit Zustimmung der Landesleitung verkauft, vertauscht,     belastet oder ande-ren Zwecken zugeführt werden.


Artikel 16    Revision

1.    Zur Ausübung der Revision erfolgt die Wahl von 7 Revisoren, die Mitglieder der Ortsgruppe sein müssen,     in der Jahreshauptversammlung für die Dauer von zwei Jahren. Nachwahlen können in jeder Mitglieder-    versammlung statt-finden. Die Revisoren wählen aus ihrer Mitte einen Koordinator.

2.    Die Revision hat die Aufgabe, die Geschäfts- und Kassenführung des Vereins und seiner Gliederungen     zu prüfen, zu überwachen und der Jahreshauptversammlung Bericht zu erstatten.

3.    Die Revision hat das Recht, jederzeit alle Bücher, Schriften und Kassen des Vereins und seiner     Gliederungen ein-zusehen und an den Sitzungen des Vereins und seiner Gliederungen ohne Stimmrecht     teilzunehmen.


Artikel 17    Schiedsgericht

1.    Für Streitfälle innerhalb des Vereins ist das Schiedsgericht der Ortsgruppe zuständig. Zusammen-
    setzung, Aufgaben und Arbeitsweise des Schiedsgerichts regeln sich nach der jeweils gültigen    Bundesschiedsord-nung.

2.    Die Bundesschiedsordnung beschließt der Bundeskongress.


Artikel 18    Funktionsenthebung

1.    Mitglieder des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes und Leitungsmitglieder von Gliederungen können     ihrer Funk-tion enthoben werden, wenn sie das Ansehen des Vereins schädigen, ihren Pflichten zuwider-    handeln oder Beschlüsse missachten.

2.    Die Funktionsenthebung kann von jedem Mitglied des erweiterten Vorstands beantragt werden. Über den     Antrag entscheidet der erweiterte Vorstand mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Vor der     Beschluss-fassung sind die betroffenen Gliederungen zu hören.

3.    Den Betroffenen steht das Recht des Widerspruchs beim Schiedsgericht zu. Bis zu dessen oder bis zur     endgülti-gen Entscheidung gemäß Bundesschiedsordnung ruht die Funktion.


Artikel 19    Satzungsänderung

1.    Die Satzung kann nur in der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe geändert werden. Bei der     Einladung sind die zu ändernden Artikel der Satzung in der Tagesordnung bekanntzugeben.

2.    Satzungsänderungen brauchen die Zustimmung von mindestens drei Viertel der anwesenden stimmbe-    rechtigten Mitglieder.

3.    Änderungen der Satzung auf Verlangen des Registergerichts oder der Steuerbehörde können vom     Vorstand ohne Beschluss der JahreshauptVersammlung vorgenommen werden. Von der Änderung     ist der Erweiterte Vorstand auf seiner nächsten Sitzung zu informieren. Ausgenommen von diesen     Änderungsmöglichkeiten sind die Artikel 1 – 3, 5, 7 und 8 dieser Satzung.


Artikel 20    Auflösung

Die Auflösung der Ortsgruppe kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Jahreshauptver-sammlung beschlossen werden. Auf dieser Jahreshauptversammlung müssen mindestens vier Fünftel der Mitglieder anwe-send sein. Dieser Beschluss bedarf einer Mehrheit von vier Fünftel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Die Lan-desleitung ist von dem Stattfinden dieser Versammlung mindestens vier Wochen vorher zu benachrichtigen.


Artikel 21    Schlussbestimmungen

1.    Der Verein ist unter Nr. 2499 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen.

2.    Der Verein hat seinen Sitz in Hannover.

3.    Der Gerichtsstand ist der Sitz des Vereins.

4.    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

5.    Die Satzung ist allen Richtlinien und Beschlüssen des Vereins und seinen Gliederungen übergeordnet.

6.    Diese Satzung wurde in der neuen geänderten Form auf der Jahreshauptversammlung am 19. März     2016 be-schlossen.
    Sie erlangt innerverbandlich sofort Wirksamkeit und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
    Die bisher gültige Satzung verliert dadurch ihre Gültigkeit.


Hannover, den 20. März 2016

Get more Joomla!® Templates and Joomla!® Forms From Crosstec